Bericht
08.07.2026
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Perspektiven für Wuppertal – Erste Einschätzungen

Hintergrundgespräch mit Oberbürgermeisterin Miriam Scherff beim Wirtschaftsrat.
©Wirtschaftsrat Nordrhein-Westfalen

Sektion Bergisch Land

Unter dem Motto: „Perspektiven für Wuppertal“ begrüßte Thorsten Göbel, Sektionssprecher Bergisch Land, die im vergangenen Jahr gewählte Oberbürgermeisterin Miriam Scherff sowie die Mitglieder und Gäste des Wirtschaftsrates in den Räumlichkeiten der Schützengesellschaft am Brill.

Scherff begann ihre Ansprache mit den Worten, dass Wuppertal im Aufbruch sei, aber vor vielfältigen Herausforderungen wie Inflation, Energiekosten und Fachkräftemangel stehe. Die Stadt verfüge aber gleichzeitig über starke Rahmenbedingungen, einen starken Mittelstand, ein starkes Handwerk und starke Forschungseinrichtungen.

Eine schlanke Stadtverwaltung, aktive Unternehmensgewinnung und Start-up-Förderung ein, stehen bei der Oberbürgermeisterin ganz oben auf der Tagesordnung. Die Schaffung von Wettbewerbsvorteilen für die Stadt seien unabdingbar. Aber auch die Bildungspolitik muss fokussiert betrachtet werden, denn sie sei, so Scherff, der Motor für die Wirtschaft von morgen. Bessere Betreuungsangebote sehe sie als eine Komponente, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Um Wuppertal zu einem attraktiven Standort für Arbeitskräfte zu machen, setzt sie sich außerdem für die Gestaltung der Innenstadt und die Gründung einer Stadtentwicklungsgesellschaft bis zum 1. Januar 2027 ein.

Darüber hinaus wurde rege über die zukünftigen Bauprojekte in Wuppertal sowie über den Fortschritt der geplanten Bundesgartenschau 2031 diskutiert. Thorsten Göbel, Sektionssprecher des Wirtschaftsrates dankte allen Beteiligten für die aktive und offene Teilnahme.

Sektion Bergisch Land