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Verkehr, Logistik und Infrastruktur

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Nordrhein-Westfalen ist nicht nur ein bedeutender Wirtschaftsstandort. Das Land nimmt außerdem eine Scharnierfunktion im internationalen Güteraustausch wahr. Wesentliche Verkehrsachsen zu Wasser, zu Land und in der Luft verlaufen durch das Land. Es zählt zu den wichtigsten Transitländern Europas und hat sich in den letzten Jahren auch zu einem großen Logistikstandort entwickelt. Eine intakte Verkehrsinfrastruktur ist eine wesentliche Voraussetzung für eine weitere positive Zukunft aller Unternehmen im Land.Themenbild Infrastruktur Adobe Stock ©Christian SchwierRund 40 Prozent aller Verkehrsstaus in Deutschland finden auf den Straßen Nordrhein-Westfalens statt. Dadurch verlieren Unternehmen und Privatpersonen Milliarden im Stillstand. Dies wirkt sich negativ auf Wachstum und Beschäftigung aus. Deshalb ist es wichtig, dass Nordrhein-Westfalen weiterhin in den Ausbau des Verkehrswegenetzes investiert, um die Leistungskraft des Transit- und Logistikstandortes zu erhalten. Die Wirtschaft benötigt ein ausgefeiltes und differenziertes Logistiksystem. Die Landesfachkommission Verkehrspolitik warnt vor einer Überlastung des Straßennetzes mit entsprechenden Schäden für die Volkswirtschaft. Eine Verlagerung der Warenströme auf Schienen- und Schifffahrtswege ist aufgrund der nicht ausreichenden Kapazitäten nur bedingt möglich. Zu einer guten Verkehrsinfrastruktur gehört zwingend ein Luftverkehrskonzept. Für die bestehenden Verkehrsflughäfen muss langfristige Planungs- und Rechtssicherheit gelten. Zudem müssen die Genehmigungsverfahren zur bedarfsgerechten Weiterentwicklung von Kapazitäten dringend beschleunigt werden.

Die Landesfachkommission bringt die Repräsentanten aller Verkehrsträger sowie der im Verkehrswesen tätigen Wirtschaftszweige zusammen. Von der Grundüberzeugung einer ideologiefreien, ausgewogenen und zukunftsorientierten Verkehrspolitik zum Wohle der Menschen des Landes lässt sich die Kommission leiten. Der Kernpunkt ihrer Arbeit ist die Prüfung der Folgen des von der Politik gesetzten Handlungsrahmens für die Verkehrsinfrastruktur und die betroffenen Unternehmen. Zudem soll auf mögliche Fehlentwicklungen hingewiesen und fachlich fundierte Alternativen aufgezeigt werden.

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