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Bericht
29.06.2022
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Mobilitätssymposium 2022

Das Netzwerk Innovation und Mobilität lud zum Mobilitätssymposium 2022 ins House of Logistics & Mobility (HOLM) in den Gateway Garden am Frankfurter Flughafen ein. Dabei wurde mit hochkarätigen Vertretern aus Industrie, Verbänden und der Politik die aktuellen Technologien und Innovationen, die Vernetzung der verschiedenen Verkehrsträger sowie die Mobilität der Zukunft diskutiert.

Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus?
©Wirtschaftsrat Hessen

Das diesjährige Mobilitätssymposium eröffnete Jens Deutschendorf, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, mit einem digitalen Impuls und Grußwort. Er erläuterte den Teilnehmern die Pläne des Landes für den gezielten Ausbau der Infrastruktur, den geplanten Projekten sowie Zielsetzungen, welche sich die hessische Politik eigens gesetzt hat.

In drei kurzen Impulsen kamen zunächst Vertreter der verschiedenen Verkehrsträger zu Wort. So zielte der Impuls von Prof. Gerd Riegelhuth, Geschäftsbereichsleiter Verkehrsmanagement, Betrieb und Verkehr der Autobahn GmbH, auf die Neuwertschöpfung der Verkehrswende und die Digitalisierung, welche mit Mobilisierung einhergehen sollte. „Es müssen immer wieder Schnittstellen zwischen Politik und Wirtschaft gesucht werden“, so Prof. Riegelhuth. Vertretend für den Öffentlichen Nahverkehr fokussierte sich Michael Rüffer, Geschäftsführer Technik und Betrieb der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH, in seinem Impuls auf die Chancen und Aussichten in der Branche. „Ökologie und Effizienz gelten dabei als bestehende Vorteile des öffentlichen Nahverkehrs vor anderen Mobilitätsalternativen“, stellte Rüffer fest. Auch die Luftverkehrsbranche war mit Dr. Pierre Dominique Prümm, Vorstandsmitglied für Infrastruktur der Fraport AG, auf dem Podium vertreten. Laut ihm, benötige es mehr Mobilität, um globale Probleme wie die Klimakrise voran zu bringen. Er betonte dabei die Wichtigkeit aller Verkehrsträger und die Notwendigkeit der gemeinsamen Vernetzung. „Der Frankfurter Flughafen bietet die Möglichkeit nahezu alle Ziele der Welt bei idealer Fernbahnhofs- und Autobahn Anbindung zu erreichen. Die Standortvorteile des Frankfurter Flughafens müssen in Zukunft gezielt gefördert und weiter ausgebauten werden“, forderte Prümm.

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurden die Eingangsstatements von Riegelhuth, Rüffer und Prümm mit dem hessischen Landtagsabgeordneten und Mitglied der Enquetekommission „Mobilität der Zukunft in Hessen 2030“, Dirk Bamberger, dem Frankfurter Stadtrat und Dezernent für Mobilität und Gesundheit, Stefan Majer, sowie mit Jürgen Karpinski, Präsident des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe, diskutiert. Im besonderen Fokus der Diskussion lag dabei die Vernetzung der Verkehrs- und Mobilitätsträger untereinander, die ökologische Varianz der Elektroautos zu herkömmlichen Verbrennern, das politische Agieren im Zusammenspiel mit der Wirtschaft sowie der bereits fortkehrend bestehende Nachholbedarf in der Mobilität, um auch international wettbewerbsfähig zu bleiben.

Wir bedanken uns bei Michael Kadow, Geschäftsführer des HOLM, für die Gastfreundschaft und die tollen Räumlichkeiten sowie bei Stephan Lunau, Managing Director der UMS Consulting GmbH & Co. KG, für die Moderation der Veranstaltung und bei den Vertreten aus Industrie, Verbänden und Politik für die spannenden Impulse.