Wirtschaftsrat NRW: Braunkohleausstieg 2030 auf dem Prüfstand
Über die Forderung der Landesfachkommission Energie und Nachhaltigkeit des Wirtschaftsrates Nordrhein-Westfalen zur Validierung des geplanten Braunkohleausstiegs 2030 in NRW, berichten u.a. Rheinische Post, WAZ, Süddeutsche Zeitung, WELT, t-online und ZEIT.
Markus F. Schmidt, Vorsitzender der Landesfachkommission Energie und Nachhaltigkeit, wird u.a. zitiert:
„Sollten die Kraftwerke über 2030 hinaus benötigt werden, müssen sie im kommerziellen Marktbetrieb bleiben, statt in eine kostenintensive Reserve überführt zu werden“, forderte am Dienstag bereits der Wirtschaftsrat NRW. „Ein Weiterbetrieb in der Reserve verschärft die Probleme der zu hohen Strompreise in Deutschland und belastet Industrie und private Verbraucher“, warnte Markus F. Schmidt, Vorsitzender der Landesfachkommission Energie und Nachhaltigkeit. (WELT)
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Auch nach Ansicht des NRW-Landesverbands des CDU-Wirtschaftsrats erweist sich das 2022 vereinbarte Konzept für den vorgezogenen Braunkohleausstieg "zunehmend als zu ambitioniert". Den möglichen Reservebetrieb von Kraftwerken sieht der Wirtschaftsrat ebenfalls kritisch. Denn die Kosten der Bereithaltung müssten refinanziert werden und belasteten über die Netzentgelte Unternehmen und private Haushalte. (t-online)
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Der CDU-Wirtschaftsrat fordert dagegen mit Blick auf die Strompreise, die drei Braunkohle-Blöcke nicht nur in die Reserve zu nehmen, sondern regulär weiterlaufen zu lassen. (Rheinische Post)
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Auch der CDU-Wirtschaftsrat in Nordrhein-Westfalen, eine unionsnahe Unternehmerorganisation, konstatiert etwas umständlich, dass sich das Ziel der schwarz -grünen Landesregierung, 2030 auszusteigen, „zunehmend als zu ambitioniert" erweise. (Süddeutsche Zeitung)